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Kraftwerk - "3D"-Tour - Lichtburg, Essen - 21.11.2015

29.11.2015

Veranstaltungsort:


Stadt: Essen, Deutschland

Location: Lichtburg

Kapazität: ca. 1.200

 

Stehplätze: Nein

Sitzplätze: Ja

Homepage: www.lichtburg-essen.de/

 

Einleitung:

 

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie man mir einige Monate zuvor von einer Anzeige in der örtlichen Zeitung berichtete, welche für mehrere Auftritte der Band „Kraftwerk“ in Essen, vor ungewöhnlich-besonderer Kulisse, warb. Natürlich war die Freude meinerseits groß. Einerseits endlich eine angekündigte Show ganz in der Nähe zu wissen, zumal ich selbst bis dato noch von keinerlei Ankündigung deutscher Konzerte gehört oder gelesen hatte. Andererseits leistete die, 1970 in Düsseldorf gegründete Ausnahme-Band, erhebliche Pionierarbeit für die Anfänge des Elektro, Pop, Techno und sogar Hip-Hop. Inspirierte zahlreiche Künstler, wie „Rammstein“, „Depeche Mode“, „David Bowie“, „Alphaville“, „Moby“, „Front 242“ oder zuletzt „Coldplay“ mit ihrem Hit „Talk“. Im Jahr 1997 adelte die „New York Times“ die Formation sogar als „Beatles der elektronischen Tanzmusik. Und auch mich begleitete diese Band bis zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile, sorgte mit ihrer Kunst unter anderem für meinen Einstieg in dieses Genre. Eine kurze Recherche später musste ich dann feststellen, dass Tickets nur über die offizielle Internetseite zu beziehen und leider bereits vergriffen waren. Auf diesem Wege erfuhr ich auch, dass „Kraftwerk“ pro Abend gleich zwei Mal die Bühne betreten werden und eine reguläre Aufführung um 20.00 Uhr, als auch eine nächtliche Ausgabe um 23.59 Uhr anbieten. Getreu dem Mantra „Aus den Augen, aus dem Sinn“, löste ich meine Gedanken um dieses Vorhaben alsbald wieder, bis ich Ende November durch soziale Netzwerke wieder darauf stieß. Gerade innerhalb dieser wurden Karten zu horrenden Preisen angeboten, ganz so als ginge es darum, sich in den Punkten Unverschämtheit und Gewinnmaximierung immer wieder gegenseitig zu übertreffen. Letzten Endes besiegelte dann ein Glücksgriff, über einen erneuten Besuch der ausgewiesenen Börse, das Thema und ich erhielt zu einem günstigen Angebot eine der begehrten PDF-Dateien, für die Spät-Show am gleichen Tag. Es ist der 21.11.2015 und mittlerweile recht spät geworden. Normalerweise befinde ich mich sonst schon auf dem Heimweg, beginnen und enden die meisten Events dieser Art doch um die regulären Zeiten. Das der Winter langsam Einzug in die heimischen Gefilde hält, ist nun auch merklich wahrzunehmen. Ich schlage den Kragen meines Mantels hoch und lege einen Schal um, während ich durch die ersten Weihnachtsmarkt-Aufbauten und das typische Nachtleben einer pulsierenden, großen Innenstadt manövriere. Wo sich sonst Massen an Menschen, die Hände voller Tüten und Taschen, zwischen engen Passagen und Geschäften drängen, ist gänzlich Leere zu bestaunen. Zwischen vereinzelten Straßenlaternen und flirrenden Reklame-Tafeln, haben lediglich noch vereinzelte Restaurants und Bars geöffnet und diejenigen, die meinen Weg kreuzen, scheinen den Bahnhof zum Ziel zu haben. Kaum merklich von diesem entfernt, liegt das Zentrum. In diesem hat auch die legendäre „Lichtburg“ ihren Platz, die vom 20.-23.11.2015 Ort des Geschehens ist und als Location für das Bevorstehende nicht passender hätte gewählt sein können. Im Jahre 1928 wurde das Kino mitten im Essener Kern erbaut, seit 1998 dann unter Denkmalschutz und die Obhut der „Essener Filmkunsttheater GmbH“ genommen. Mit einem historischen Ambiente und 1250 Plätzen, verteilt auf Parkett, Oberrang und Balkone, beherbergt das kultige Lichtspielhaus den größten Kinosaal Deutschlands und reichlich geschichtsträchtige Atmosphäre. Als ich den Zielort erreiche, ist noch eine ganze Stunde bis zum Auftritt Zeit. Dennoch drängen schon einige Fans am Eingang, fotografieren sich gegenseitig vor den Kassen und Plakaten in den Schaukästen. Wenige Minuten später eröffnen die stationierten Ordner den aufwändigen Einlass-Prozess. Dieser enthält neben der regulären Taschen- auch eine Ausweiskontrolle, bezüglich der personalisierten Tickets. Doch überraschend schnell, finde ich mich im Inneren der „Lichtburg“ wieder. Allein der Eingangsbereich mutet wie bei einem Theater aus längst vergangenen Zeiten an. Von herkömmlichem Flair keine Spur, hier existiert seit jeher das ganz Besondere, in nahezu jedem Detail des altehrwürdigen Baukörpers. Die Türen zum großen Saal sollen jedoch noch einige Zeit verschlossen bleiben und so flaniere ich durch das Foyer. Statt der üblichen Snacks werden, passend zur vorangeschrittenen Uhrzeit, lediglich einige Kaltgetränke und sogar Kaffee angeboten. Auch ein recht großer Merchandise-Stand hat hier Platz gefunden. Neben Mousepads mit den Artworks der Alben und einem 3D-Fotobuch inklusive aller Installationen der Show, hält man hier auch zahlreiche T-Shirts und weitere Gimmicks, wie etwa eine Trinkflasche mit „Tour de France“-Thematisierung, zu dezent gehobenen Preisen bereit. Als sich die Türen zum Parkett endlich öffnen, steige ich mit einigen anderen Besuchern erwartungsvoll die zahlreichen Stufen zu den Balkonen empor. Ein freundlicher Mitarbeiter kontrolliert hier erneut die Tickets, verweist auf die jeweiligen Plätze und gibt 3D-Brillen aus. Diese sind in einem roten Schuber im edlen Design verpackt und werden in etwa einer Stunde noch von großem Nutzen für das anstehende Multimedia-Ereignis sein, kündigte die Band doch eine eigens für die Konzertreihe produzierte Video-Show in der dritten Dimension an, als visuelle Unterstützung der einzelnen Songs. Ich suche mir meinen Platz auf der rechtem Balkon, mit exzellenter Sicht auf das nahende Spektakel, welches momentan noch von einem schweren Vorhang bedeckt wird und vertreibe mir die Zeit mit dem lesen einiger Prospekte. Nachdem die meisten Gäste ihre Plätze eingenommen, ausgiebig Fotos gemacht und die Örtlichkeit bewundert haben, zieht die Bühne bereits eine halbe Stunde vor Beginn die Aufmerksamkeit wieder auf sich. Zu fiependen, verzerrten Sequenzer-Sounds, wird das pixelige Logo der Kult-Band auf den roten Samt projiziert, sehr zur Freude aller Anwesenden. Diese strecken erneut ihre Handys und Kameras in die Höhe. Die Spannung steigt.

 

„Kraftwerk“:

Die Düsseldorfer machen ihrem Image, des perfekt funktionierendem Halbwesen alle Ehre und erfüllen die deutschen Tugenden wie Genauig- und Pünktlichkeit mit Bravour. So erlischt exakt um 23.59 Uhr das Licht und hüllt den Saal in völlige Dunkelheit. Vereinzelte Zurufe sind aus den Reihen zu hören, ansonsten ist es einige Sekunden lang totenstill. Dieser Zustand wird plötzlich von einer maschinellen Stimme durchbrochen, die mit den bekannten Worten „Meine Damen, Meine Herren… Ladys and Gentlemen… Heute Abend, die Mensch-Maschine… Kraftwerk“, den Beginn des Konzerts verkündet. Während diese nun wahllos Zahlen in den Raum wirft, öffnet sich unter einem stampfenden Rhythmus endlich der Vorhang zu den Seiten und gibt den Blick auf vier beleuchtete Podeste und eine riesige, dahinter liegende Leinwand frei. Unter frenetischem Applaus betreten Gründungsmitglied und Lead-Sänger Ralf Hütter, Fritz Hilpert, Henning Schmitz als auch Video-Operator Falk Grieffenhagen nacheinander auf die Bretter und begeben sich zielstrebig an ihre Instrumente, um den Opener „Nummern“ zu intonieren. Bereits hier entfaltet sich die ungemeine Wirkung der Video-Installation, gleiten den Fans doch zeitlich perfekt abgestimmt, diverse Zahlen-Kombinationen und wabernde Datenströme direkt an den Augen vorbei. Ohne die Reaktion des Publikums auch nur ansatzweise abzuwarten, präsentiert man im nahtlosen Anschluss den Titel-Track vom Album „Computerwelt“, bei welchem die markanten Phrasen aus dem Text punktgenau hinter den Künstlern sichtbar werden, sowie „It’s More Fun To Compute“ und das kühle „Heimcomputer“. Der bekannte Hit „Computerliebe“, mit seiner Eingängen Melodie, schließt diese Ära dann gebührend ab, im Hintergrund thront das Cover samt übergroßem Rechner. Kurz danach wird es wieder dämmerig und zu automatisierten Klängen, wird die Leinwand vom Wort „Machine“ überfrachtet, das sich klimaxartig gen Bühnendecke zu steigern scheint. Die mit Lichtschläuchen versehenen Keyboards, nehmen, den auffälligen Anzügen der Musiker gleich, einen rötlichen Farbton an. Es erklingt die „Die Mensch-Maschine“, schon zu Beginn viel umjubelt seitens des Auditoriums. Man bleibt beim gleichnamigen Erfolgsalbum aus dem Jahre 1978 und legt sogleich mit „Spacelab“ nach. Wie sehr die Band ihrer Zeit voraus war, zeigt nicht nur der enorme Einflussreichtum und das insgesamt visionäre Schaffen, sondern vor allem die ungemein stark ausgeprägte Fähigkeit, mit oftmals minimalistisch anmutenden Klängen und aufs Wesentliche reduzierten, repetitiven Lyrics, doch mehr auszusagen, als die meisten anderen Kreativen in diesem Segment, es auch in Zukunft je zu können vermögen. Den Blick in diese futuristischen Sphären, wird jetzt auch der Zuschauer gewahr. „Kraftwerk“ laden zu einer Reise in die unendlichen Weiten des Universums, gewähren Blicke in ihr Raumschiffe und auf die Erde aus weiter Entfernung, schweben gemeinsam mit ihrem Publikum gefährlich nah an Satelliten vorbei und landen unter tosendem Beifall letztlich wieder vor den Pforten der „Lichtburg“. Dieser reißt auch beim folgenden „Das Model“ nicht ab, einem der wohl bekanntesten Klassiker des Quartetts. Zum ersten Mal an diesem Abend liegt der Fokus fast ausschließlich auf Kreativkopf Hütter. Dieser fungiert hier als Sänger und bietet leidenschaftlich mit geschlossenen Augen diesen Evergreen dar, während die Szenen einer Modenschau in schwarz-weiß gezeigt werden. Ein Song, auf den viele sehnsüchtig gewartet haben. Das verträumte „Neonlicht“, bei welchem ich mich unweigerlich an meinen nächtlichen Spaziergang durch die Essener Innenstadt vor wenigen Stunden erinnert fühle, schließt sich von Szenerien in titelgebender Illumination an und den Trip durch dieses Meisterwerk vorerst ab. Doch schon die ersten Geräusche eines aufheulenden Motoren, sorgen erneut für eine deutlich hörbare Euphorie. Angekommen im Jahr 1974, widmet man sich nun dem Debüt „Autobahn“, natürlich mit charmant-angestaubt wirkenden Animationen. Dieser inoffiziellen Autofahrer-Hymne, fügt sich „Ätherwellen“ an, als diese in strahlenden Farbtönen durch den Saal pulsieren. 

 

Der unbeschwerte Unterton dieser Nummern, soll jedoch schon wenig später von gedämpften, aber umso mächtigeren Donnerschlägen abgelöst werden. Die Sitzreihen erzittern, eine nach der anderen. Als diese gerade verhallt sind, ist plötzlich eine Nachrichtensendung zu vernehmen. Der Sprecher verweist mit emotionsloser Stimme trocken auf eine nukleare Katastrophe, bevor ein Geigerzähler pochend ausschlägt und das Ereignis bedeutungsschwanger dokumentiert. Nach diesem beeindruckenden Prolog, folgt „Radioaktivität“. Ralf Hütter übernimmt hier abermals den Gesang, das Cover wird eingeblendet und sendet seine Signale über alle Köpfe hinweg. Der Beifall fällt, ob dieser Inszenierung, bahnbrechend laut aus. „Electric Café“ lockert dann, mit einem hohen Maß an Eingängigkeit und reduziert-wirkungsvoller Abstraktion visueller Art, wieder auf. Einem weiteren Erfolgs-Indikator der eigenen Historie, frönt man dann mit der Einleitung zu „Tour de France“. Angefangen mit der Version von 1983, knüpfen „Étape 1“, das quirlige „Chrono“ und „Étape 2“ als finaler Endspurt, der Reihenfolge des Albums getreu, direkt an. Originale Ausschnitte der Übertragung, verschwimmen mit Konzept-Zeichnungen und weiten diese Verquickung auf ein musikalisches Epos aus. „Trans Europa Express“ schlängelt sich anschließend mit den Hörern über verworrene Schienen-Konstrukte, abgelöst von „Abzug“ und dem harten „Metall Auf Metall“. Ohne eine Verabschiedung, ohne ein einziges Wort seitens der Künstler, schließt sich der Vorhang und lässt die Anwesenden in der Finsternis zurück. Vereinzelte „Zugabe“-Rufe sind zu vernehmen, ansonsten bleibt auf und vor der Bühne ruhig. Erst ganz leise, dann immer lauter, tönt ein Piepton, vermengt mit synthetischen Lauten. Die ersten Eingeschworenen wissen bereits ganz genau, welcher Song folgen wird und verleihen ihrer Freude lautstark Ausdruck. Die Geräuschkulisse fügt sich zu einer wohlbekannten Melodie zusammen und unter grellem Stroboskop-Gewitter, schiebt sich der schwere Stoff beiseite. Die Plätze hinter den Instrumenten, an denen vor wenigen Augenblicken noch die vier Düsseldorfer standen, sind nun mit Figuren, den einzelnen Bandmitgliedern nachempfunden, besetzt worden. „Die Roboter“ entfaltet gerade in der einzigartigen Live-Fassung sein volles Potential und jagt einen wohligen Schauer nach dem nächsten durch den Saal. Die Leinwand zeigt abwechselnd Text-Passagen und bewegte Bilder der Halb-Menschen. In rote Hemden gekleidet und mit schwarzen Krawatten versehen, sind diese ganz im Stil der „Die Mensch-Maschine“-Fotosession gehalten und beginnen die Bewegungen ihrer Video-Ebenbilder zeitgleich nachzuahmen. Als eines der Maschinen-Wesen seine Hand, direkt durch die Leinwand hindurch, über das Publikum auszustrecken scheint, sind die meisten Gäste nicht mehr zu halten. Die grellen Strahlen verzerren die Sicht gegen Ende immer mehr und unter Blitzen wird das Geschehen wieder verhüllt. Doch die nächsten Zugaben lassen nicht lange auf sich warten und so kehren „Kraftwerk“ zurück und gönnen allen Besuchern mit „Aerodynamik“ und „La Forme“, eine inspirierende, fast schon spirituelle Pause. Das poppige „Planet Der Visionen“ nimmt wieder etwas an Fahrt auf und entführt zu skizzenhaften Sequenzen, in kreativ-verquere Klang-Welten. 

 

Grell-bunte Sprechblasen,die einem Comic entsprungen sein könnten, lassen keine langen Überlegungen zu, welcher Track nun naht. „Boing Boom Tschak“ setzt zum großen, dreiteiligen Finale an. Ein lauter Bass knallt aus den Boxen und bringt die „Lichtburg“ zum beben, echter „Techno Pop“ eben. Wie die meisten Lieder am heutigen Abend, geht eines direkt in das jeweils andere über. Und so verkündet eine Frauenstimme in abgehackten Wort-Fetzen: „Musique Non Stop“. Diesen Leitspruch scheinen die Rheinländer wörtlich zu nehmen, ist es doch mittlerweile weit nach 02.00 Uhr. Zum ersten Mal an diesem Abend schauen die Musiker von ihren Pulten auf, die Blicke ruhen auf Falk. Nach einem kurzen Intermezzo verlässt dieser überraschend sein Podest und positioniert sich am äußeren, linken Bühnenrand. Eine kurze Verbeugung später, ist er verschwunden. Der Reihe nach tun die anderen es ihm gleich, jedem Mitglied wird ein Solo zugestanden, es folgt der Abschied unter lautem Jubel. Als letztes verlässt Ralf Hütter seinen Platz. Mit einem dankbaren Lächeln auf den Lippen und einem bescheidenen Nicken, erntet er den stärksten Applaus. Die Musik spielt noch eine Weile in Dauerschleife weiter und klingt dann langsam aus. Der Vorhang schließt zum letzten Mal an diesem Abend, das Licht im Saal geht an und lässt diesen völlig unverändert und exakt so zurück, wie er anfangs vom beeindruckten Publikum vorgefunden wurde. Von einer Show diesen Ausmaßes, keine Spur mehr. Ganz so, als hätte dieser Abend nie existiert und wäre nur ein Produkt kollektiver Fantasie gewesen. Wer weiß… Ich trete hinaus an die kühle Abendluft und blicke in die leeren Straßen der Stadt. Sie scheinen unverändert, fast genauso habe ich sie vor einigen Stunden ebenfalls vorgefunden. Die Bar neben dem Filmpalast hat mittlerweile geschlossen und die Nacht wird lediglich von einigen Konzert-Résumés erfüllt. Fakt ist: „Kraftwerk“ sind nach wie vor Kult und das zurecht. Mehr als das, sie gehören zu den Begründern der elektronischen Musik und haben einmal mehr unter Beweis gestellt, dass gute Musik zeitlos aber geistreich ist. Die Kunst, mit minimalen Mitteln in audio-visueller Hinsicht, eine Atmosphäre der ganz besonderen Art zu erschaffen, gefangen zu nehmen und zu begeistern, obliegt nicht vielen. Fernab von den gängigen Oberflächlichkeiten, sind die Düsseldorfer schon lange ihr eigenes Genre. Sie stellen nicht sich selbst, sondern ihr Produkt, die Musik in den Vordergrund. Auch ohne große Gesten oder ein einziges, gesprochenes Wort, vermittelt die Band eine breite Palette an Emotionen, mal berechnend und kühl, mal ausgelassen und tanzbar. Immer perfekt in Szene gesetzt, doch ohne dabei unsympathisch zu wirken. Zum Ende schimmert dann doch noch der Mensch in der Maschine durch und erinnert lediglich durch mimisch zum Ausdruck gebrachte Demut und Dankbarkeit, an die Humanität der Protagonisten. Ein Abend, welcher ganz sicher von niemandem in Vergessenheit geraten wird und zu meinen Konzert-Highlights der letzten Jahre und 2015 zählt.

 

Setlist:

01. Intro

02. Nummern
03. Computerwelt

04. It’s More Fun To Compute
05. Heimcomputer

06. Computerliebe

07. Die Mensch-Maschine

08. Spacelab

09. Das Model

10. Neonlicht

11. Autobahn

12. Ätherwellen 

13. Nachrichten

14. Geigerzähler

15. Radioaktivität

16. Electric Café
17. Tour de France 1983
18. Tour de France Etape 1

19. Chrono

20. Tour de France Etape 2

21. Trans Europa Express

22. Abzug

23. Metall Auf Metall

24. Die Roboter

25. Aero Dynamik

26. La Forme

27. Planet Der Visionen

28. Boing Boom Tschak

29. Techno Pop

30. Musique Non Stop

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