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Megaherz - "Komet"-Tour - Turbinenhalle 2, Oberhausen - 23.03.2018

08.04.2018

Veranstaltungsort:

 

Stadt: Oberhausen, Deutschland

 

Location: Turbinenhalle 2

 

Kapazität: ca. 1.800

 

Stehplätze: Ja

 

Sitzplätze: Nein

 

Homepage: http://www.turbinenhalle.de

 

Einleitung:

 

Es ist Freitag, der 23.03.2018. Als ich am jungen Abend etwa gegen 18.40 Uhr aus der Eingangshalle des Hauptbahnhofs in Oberhausen trete, muss ich tatsächlich erfreut bemerken, dass bis jetzt nichts Außergewöhnliches passiert ist. Manchmal läuft es eben und so habe ich dieses Mal eigentlich gar nichts weiter zu berichten. Das Tagesgeschehen war ungewohnt entspannt, der Zug kam ausnahmsweise mal pünktlich und der Bus in Richtung Lipperfeld lässt auch nicht lange auf sich warten. Schön. Fanden die Konzerte von „Megaherz“ vor ein paar Jahren noch in der Matrix Bochum oder im Duisburger Pulp statt, so verschlägt es die Münchner seit dem Ende der „Zombieland“-Ära nun mit deutlichem Publikumszuwachs ein weiteres Mal nach Oberhausen. Eine gute Wahl, wurden die Kapazitäten in besagten Lokalitäten zuletzt doch arg an ihre Grenzen gebracht. Ausverkauft ist die Turbinenhalle 2 heute Abend zwar nicht, wird dafür aber offensichtlich dennoch äußerst gut besucht werden, wie die recht lange Schlange auf dem Parkplatz davor zeigt. Wie auch schon bei dem Konzert von „Laibach“ vor ein paar Wochen, wusste ich im Voraus zunächst nicht, ob ich die Show auch tatsächlich wahrnehmen könnte, weswegen eine kurzfristige Akkreditierung hier leider nicht mehr möglich war. Nicht schlimm, denn an der Abendkasse scheint es immerhin noch reichlich Karten für alle Kurzentschlossenen zu geben. Damit habe ich unbewusst dann auch gleich den riesigen Vorteil, mich nicht anstellen zu müssen und somit die tolle Gelegenheit, mir einen guten Platz sichern zu können. Schnellen Schrittes eile ich die Stufen hinauf und in den Saal, nur um anschließend feststellen zu müssen, dass der Balkon heute nicht zugänglich ist. Hektisch blicke ich mich nach einer Alternative um und finde sie schlussendlich in einer kleinen Erhöhung auf der rechten Seite. Hier sind auch die Merchandisingstände von „Schattenmann“ und „Megaherz“ aufgebaut, an denen ich kurz stöbere und dann sogar noch gleich ein paar bekannte Gesichter treffe. Manchmal klappt eben alles besser als gedacht. Es kann also losgehen, oder? 

 

„Schattenmann“:

 

Etwa gegen 20.00 Uhr heißt es dann auch endlich „Licht aus!“ für Nordrhein-Westfalen, denn es ist Zeit für den heiß ersehnten Support-Act des noch jungen Abends. Und dieser ist in der schwarzen Szene nun wahrlich kein Unbekannter mehr: Schon im Vorjahr machten „Schattenmann“ im Vorprogramm von etablierten Bands wie „Heldmaschine“ mit ihrer unterhaltsamen Show gehörig von sich reden, erst Anfang diesen Monates erschien dann auch ihr viel beachtetes Debüt in den Plattenläden, welches seitdem vornehmlich gute Kritiken zu verzeichnen hat. Vollkommen klar, dass die Turbinenhalle da bereits jetzt äußerst gut gefüllt ist und die Spannung der zahlreichen Besucher konstant ansteigt. Dieses Ereignis möchte offenbar keiner der hier Anwesenden so recht verpassen und das Interesse soll sich tatsächlich lohnen... Unter bedrohlichen Klängen erscheinen Schlagzeuger Nils Kinzig, Bassist Luke Shook und Gitarrist Jan Suk nacheinander aus dem tiefen Dunkel. Das innovative Spiel mit ultraviolettem Licht und der dazu passenden Schminke lässt die Mitglieder wie neonbehaftete Silhouetten durch die Finsternis schimmern und schlägt somit auch visuell einen äußerst gekonnten Bogen zum Bandnamen. Sänger Frank Herzig kommt unter kräftigem Applaus als Letzter hinzu und eröffnet das Set sogleich mit der selbstbetitelten Hymne „Schattenmann“, an welche sich die aktuelle Single-Auskopplung „Brennendes Eis“ nahtlos anschließt und die Stimmung melodiös weiter anheizt. „Hallo Oberhausen! Wir haben ja echt mit viel gerechnet, aber damit ganz bestimmt nicht... So ein Empfang schon um diese Zeit? Unfassbar. Lasst einmal alle die Hände oben, wir brauchen euch jetzt, okay?“, begrüßt der Fronter die laut jubelnde Menge sichtlich überwältigt. Selbstverständlich lassen sich die Zuschauer kein zweites Mal bitten und recken ihre Arme in die Luft, sodass die dramatische Power-Ballade gleich zu Beginn von einem wogenden Meer getragen wird. Ein schöner Anblick voll beidseitig ehrlichem Enthusiasmus, wie es ihn vor dem Auftritt des Headliners nur wahrlich selten zu bestaunen gibt.

 

Danach wird die nebelverhangene Szenerie in ein dunkelgrünes Licht getaucht, während die Musiker, nun einheitlich anonymisiert in lange Mäntel und leuchtende Guy-Fawkes-Masken gekleidet, den „Krieger Des Lichts“ beschwören. Im Mittelteil tritt überraschend eine junge Frau auf die Bretter, welcher nun, passend zum Text und einem okkulten Ritual gleich, aus einem dampfenden Behältnis feierlich das zweite Gesicht gereicht wird. „Unser letztes Konzert war auf der „Nacht Der Helden“ im Dezember, genau hier. Seitdem ist wirklich viel passiert...“, wendet sich Herzig abermals ans begeisterte Publikum. „Das ist eine unfassbare Zeit gewesen! Vor etwa vier Wochen haben wir dann auch unser Debüt veröffentlicht und die Nachricht erhalten, dass wir mit den Helden meiner Jugend, nämlich mit „Megaherz“, auf Tour gehen dürfen. Ein dickes Dankeschön dafür! Der nächste Song hat zur Ankündigung des Albums mit seinem Video so ein bisschen für einen Shitstorm gesorgt... Oberhausen, habt ihr Bock zu ficken?“, führt er weiter aus und leitet so zum kontrovers diskutierten „Generation SEX“ über, das bereits jetzt so frenetisch gefeiert wird, wie ein alter Klassiker. Der brachiale Wut-Katalysator „Amok“ kommt danach in seiner livehaftigen Fassung nur umso stärker zur Geltung, was mit Sicherheit auch der kreativen Einlage mit einer ohrenbetäubend lauten Kettensäge zu verdanken ist, die Herzig im instrumentalen Zwischenteil schwingt. Mit dem kurzen Hinweis, später noch am Merchandising-Stand anzutreffen zu sein, beendet man das reguläre Set schließlich mit dem Titeltrack des ersten und neuen Albums „Licht An“. Doch die Zuschauer haben offensichtlich hörbar noch nicht genug und so kehren die Schattenmänner schon wenig später zurück. Das gibt es auch nicht alle Tage. „Wollt ihr noch einen haben? Ich glaube, wir dürfen... Es hat doch keiner was dagegen, oder?“, lächelt der Sänger sichtlich erfreut. „Trümmer Und Staub“ beschließt die rund vierzigminütige Show sodann und nach einem gemeinsamen Foto mit dem Publikum von der Bühne herab, gibt es nochmals ehrlichen Beifall für die Franken. Ein voller Erfolg und zudem ein gelungener Start in den noch jungen Abend.

  

Setlist:

 

01. Schattenmann

02. Brennendes Eis

03. Gekentert

04. Krieger Des Lichts

05. Generation SEX

06. Amok

07. Licht An

08. Trümmer Und Staub

 

„Megaherz“:

 

Pünktlich um 21.00 Uhr ist es dann endlich soweit und die großzügige Beleuchtung in der Turbinenhalle 2 wird unter tosendem Applaus mit einem Mal gemächlich heruntergefahren, bis nahezu die gesamte Lokalität in kompletter Dunkelheit versinkt. Die vereinzelten Gespräche in den dicht gefüllten Reihen verstummen schließlich auf einen Schlag und alle Blicke richten sich nun allesamt gespannt nach vorn ins Ungewisse. Plötzlich flackern immerzu wilde Lichter auf und tauchen den Raum in ein tiefes Rot, während langsam dichter Nebel aufzieht und die losen Fetzen von unverständlichen Funksprüchen den Countdown zum Raketenstart verkünden. Der Hintergrund wird maßgeblich von einem imposanten Backdrop mit dem neuen Logo im futuristischen Design bestimmt, darüber prangt in kryptischen Lettern plakativ der dicke Schriftzug „Megaherz“. Zu den Seiten ragen in aufsteigender Größe jeweils drei LED-Wände in die Höhe, hinter dem wuchtigen Drum Kit mit metallisch anmutender Verkleidung sind unterdessen vier Säulen mit weiteren Scheinwerfern angebracht worden. Jetzt betreten, allesamt in dunkelgraue Kosmonautenanzüge gekleidet, Schlagzeuger Tobias Derer, Bassist Werner „Wenz“ Weninger, wie auch die beiden Gitarristen Christoph „Chris“ Klinke und Christian „X-ti“ Bystron nacheinander die Bühne und begeben sich an ihre angestammten Positionen, bis abschließend Frontmann Alexander „Lex“ Wohnhaas zum mitreißenden Opener „Vorhang Auf“ mit einem Baseballschläger die schweren Bretter stürmt. Das Publikum benötigt von der ersten Sekunde an keinerlei Animation oder sonstige Aufforderungen und geht direkt voll positiv aufgeladener Energie direkt mit. Wenngleich der Fokus an diesem Abend natürlich verstärkt dem frisch veröffentlichten Material gilt, so sollen die im hymnischen Refrain besungenen, „alten Lieder“ in den folgenden rund einhundert Minuten jedoch erfreulicherweise keinesfalls zu kurz kommen.

 

Wollen die etwa zweitausend anwesenden Fans ganz nahe bei den Münchnern sein, so müssen sie zum feierlichen Einstieg vorerst über den nachfolgenden zitierten „Jordan“ gehen und lässt man seinen Blick einmal kurz über die Menge wandern, so wird rasend schnell klar, dass diese auch mehr als bereit dazu ist. Der Klassiker vom Durchbruchsalbum „Kopfschuss“ aus dem Jahre 1998, sorgt auch heute wieder für ausgelassene Stimmung in bester NDH-Manier, wenn auch die hier präsentierte Neuinterpretation der „Erdwärts“-EP von 2015 die düster verspielte Note des Originals ein wenig vermissen lässt. „Guten Abend, Oberhausen. Was für ein wunderschöner Anblick, so viele tolle Leute hier!“, begrüßt der hünenhafte Sänger das nordrhein-westfälische Auditorium erfreut. „Zeigt mir doch bitte mal, wie viele ihr eigentlich seid, ja?“, fordert er die Zuschauer auf, all ihre Arme in die Luft zu strecken, um zur schaurigen Gruselgeschichte „Roter Mond“ gemeinsam im Takt zu klatschen. Der finster anmutende Up-Tempo kommt gut an und war fraglos eines der atmosphärischen Highlights des letzten Werks „Zombieland“, dessen gleichnamiger Song sich nahtlos anschließt, bevor man sich sodann wieder in die aktuelle Ära begibt. „Sehr geil!“, bemerkt Wohnhaas knapp. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Der schwer metallische Brecher „Horrorclown“ folgt, zu welchem der Fronter jetzt eine amerikanische Flagge schwenkt. Das fahl geschminkte Gesicht und unheimliche Mienenspiel machen die Persiflage auf die politische Lage in den U.S.A. schlussendlich perfekt. „Wir waren jetzt etwa für zwei Jahre im Studio und jetzt sind wir endlich wieder auf der Bühne bei euch! Geil, oder?“. Laute Zustimmung. „Wir haben mit eurer Hilfe sogar Platz Sieben in den Charts erreicht, vielen Dank dafür. Heute Abend gibt es also ein paar alte, aber auch viele neue Songs... Seid ihr bereit?“. Oberhausen ist natürlich bereit und so geht es nun mit dem Titeltrack des neuen Studioalbums hinauf zu den Sternen: „Komet“. Nach dem sozialkritischen „Tiefenrausch“ bemerkt der Sänger dann passend, dass es im Leben nicht ausschließlich nur Höhen gibt und spielt damit rückblickend auf den Tod des Vaters von Gitarrist Bystron an. Die anlässlich dazu von ihm komponierte Ballade „Von Oben“ schlägt heute erstmals deutlich ruhigere Töne an und beschäftigt sich so emotional, wie respektvoll mit der schwierigen Thematik des Abschiednehmens.

 

Davon, wenngleich in einem gänzlich anderen Kontext, erzählt auch der „5. März“. Ein echter Klassiker, der mittlerweile auf keinem Konzert der Herzen mehr fehlen darf und demnach selbstverständlich enthusiastisch aufgenommen wird. Eine äußerst vorbildliche und löbliche Eigenschaft der Münchner ist es seit Jahr und Tag übrigens zudem, die Setlist mit jeder neuen Tournee beachtlich gut zu durchzumischen, wodurch zuletzt nicht selten auch immer wieder einige rare Stücke zutage gefördert wurden. Eine dieser lange nicht gespielten Perlen ist mit absoluter Sicherheit das brachial powernde „Glas Und Tränen“, welches mit seinem drückenden Sound überzeugt und sich nahezu perfekt in das kritisch angelegte Konzept der aktuell laufenden Konzertreihe einfügt. Die positiv gestimmte Hymne „Glorreiche Zeiten“ vertreibt die dunklen Wolken am Horizont dann erfolgreich und lässt wieder frohen Mutes nach vorne blicken. „Ja, man will es gar nicht meinen, aber es gibt sie noch, diese glorreichen Zeiten! Aber manchmal läuft es auch nicht ganz so gut. Kopf hoch und denkt dann an diese Worte...“, leitet er zum poppig angehauchten „Scherben Bringen Glück“ über, das in seinem Mittelpart quasi im Alleingang zum gemeinsamen Singen animiert, was von der Band auch sogleich in vollen Zügen zelebriert wird, bis mit hellen Glockenschlägen und „Gott Sein“ wieder düsterere Klänge  ihren Einzug halten. „Es ist wirklich unglaublich, dass wir heutzutage immer noch einen Song darüber machen müssen... Aber wir haben es getan. „Megaherz“ sagt „Nein!“ zu Rassismus und Faschismus und wir hoffen, jeder Einzelne von euch tut das auch.“, richtet Wohnhaas nun erneut ernste Worte an die Fans und kann sich angesichts der bejahenden Zustimmung sicher sein, dass das wütende „Nicht In Meinem Namen“ hier glücklicherweise auf viele offene Ohren stößt. Nach dem energiegeladenen „Nicht Genug“, will der Fünfer seine Fans aber nochmal so richtig laut erleben. „Gebt uns all eure Liebe, so richtig dreckig!“, fordert der Frontmann mit einem verschmitzten Lächeln. „Das macht mich noch nicht genug an... Lauter! Ja, das klingt gut.“, befindet er nach dem zweiten Versuch sichtlich zufrieden und so geht es mit dem unverzichtbaren „Miststück“ vorerst auf die Zielgerade zu.

 

Natürlich hat das ungemein stimmungsgeladene Publikum trotzdem noch lange nicht genug und verlangt laut nach einer weiteren NDH-Dosis, die es schon sehr bald auch bekommen soll. „Megaherz“ lassen sich nicht lange mit zeitraubenden „Zugabe“-Rufen bitten und entern die Bühne erfreulich schnell ein weiteres Mal, um sogleich die „Jagdzeit“ auszurufen. Vor allem hier machen sich die soundtechnischen Probleme, welche sich schon durch den gesamten Abend ziehen, leider ganz besonders bemerkbar. Gerade bei den lauteren Songs entsteht über weite Strecken ein dröhnender Hall, der es teilweise unmöglich macht, den Gesang klar und deutlich verstehen zu können. Sehr schade, aber der eingefleischte Hörer dürfte die Texte ja ohnehin auswendig kennen. So auch beim balladesken „Für Immer“, das anno 2014 zwar mancherorts für einige Kritik sorgte, sich mittlerweile aber als fester Bestandteil bei den Konzerten etabliert hat. Diesen Status muss die nun folgende Nummer zwar erst noch erreichen, doch anhand des anschließenden Jubels scheinen die Chancen dafür nicht schlecht zu stehen. „Könnt ihr noch? Habt ihr noch Kraft?“, fragt Wohnhaas zwinkernd. Das lassen sich die Anwesenden natürlich nicht zwei Mal sagen und klatschen jetzt zum donnernden Rhythmus von „Heldengrab“, das in seiner Live-Version ungemein kräftig und mitreißend daherkommt, ordentlich mit. Insbesondere hier zeigt sich dann auch das exzellente Können von Neuzugang Derer, der mit seinem pointierten Drum-Spiel wirklich einen fantastischen Job macht. Die Luft in der Turbinenhalle wird langsam knapp und erste Ermüdungserscheinungen machen sich bemerkbar, aber ein letztes Lied zum Abschied geht noch, den Reaktionen auf die Frage, „Wollt ihr zu den Wolken fliegen?“, nach zu urteilen. „Himmelsstürmer“ beendet das Set endgültig, bevor sich die Herzen nach knapp einhundert Minuten schließlich vor dem glücklichen Publikum für ein letztes Abschlussfoto verbeugen. Ein gefühlt doch etwas kurzer, aber dafür auch durchweg gelungener Abend, der neben altbewährten Klassikern und Seltenem in erster Linie überraschend viel Neues bot. Der "Komet" ist in Oberhausen jedenfalls so sehr eingeschlagen, wie eine Bombe...

 

Setlist:

 

01. Intro

02. Vorhang Auf

03. Jordan

04. Roter Mond

05. Zombieland

06. Horrorclown

07. Komet

08. Tiefenrausch

09. Von Oben

10. 5. März

11. Glas Und Tränen

12. Glorreiche Zeiten

13. Scherben Bringen Glück

14. Gott Sein

15. Nicht In Meinem Namen

16. Nicht Genug

17. Miststück

18. Jagdzeit

19. Für Immer

20. Heldengrab

21. Himmelsstürmer

 

Impressionen:

 

Ines Dragon, "Ines Dragon - Konzertfotografie & more"

 

https://www.facebook.com/InesDragonFotografie/

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