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  • Christoph Lorenz

M'era Luna Festival - Tag I - Flugplatz, Hildesheim - 12.08.2017


Veranstaltungsort:

Stadt: Hildesheim, Deutschland

Location: Flugplatz

Kapazität: ca. 30.000


Stehplätze: Ja

Sitzplätze: Nein

Homepage: http://www.meraluna.de


Einleitung:


Es ist Freitag, der 11.08.2018, etwa 13.30 Uhr. Mit dem Rollkoffer in der Hand steige ich aus der Erixx-Bahn und stehe schließlich auf Gleis 3 des Hildesheimer Bahnhofs. Bemerkenswert viel Zeit ist nicht vergangen, seitdem ich vor wenigen Stunden in Bochum dem ICE in Richtung Hannover zugestiegen bin. Die gesamte Fahrt ist dank der vorherigen Sitzplatzreservierung bisher erfreulich problemlos und entspannt verlaufen, besondere Zwischenfälle gab es nicht zu verzeichnen. Lediglich die vorherigen Wettermeldungen bereiteten mir Sorgen und spätestens als ich auf der Durchreise an Bielefeld vorbeifuhr, wurde mir mit einem flüchtigen Blick zum Himmel klar, dass ich mich immer weiter ins Auge des Sturms begebe. Die grauen Wolken nahmen auch mit fortschreitender Dauer kein Ende und schienen sich viel mehr immer weiter zu verdichten. Am Zwischenstopp in der niedersächsischen Hauptstadt angelangt, erwischte ich flüchtig meinen Anschluss und nun stehe ich vor dem Haupteingang des Bahnhofs meines eigentlichen Zielorts und warte auf ein Taxi. Und warte. Und warte. Eigentlich bin ich es nicht anders gewohnt, denn als ich das Festival zuletzt vor drei Jahren besuchte, sah es nicht anders aus. Zumindest was den nächtlichen Rückweg vom Gelände selbst anbelangte, glich die Suche nach einem verfügbaren Transportmittel einer wahren, glücksbedingten Jagd. Dass es nun einen ganzen Tag vor offiziellen Beginn allerdings schon genauso aussieht, habe ich nicht erwartet. Mein Gepäck hinter mir her ziehend, laufe ich die Straße vor der angrenzenden Businsel auf und ab. Ein dort haltender Wagen lehnt ab, er gelte nur als Ersatzverkehr für eine bestimmte Linie. Zu allem Überfluss fängt es jetzt auch noch direkt zu regnen an. Nach weit über vierzig Minuten erwische ich durch schnelle Reaktion und Zufall dann doch ein freies Fahrzeug und steige ein. "Einmal zum "Timphus"-Hotel, bitte.", gebe ich meine Route an. "Viel los hier, hm. Dieses Wochenende ist hier eine Veranstaltung...", begrüßt mich der Fahrer freundlich. "Habe gerade erst einen von den Schwarzen gefahren. Der war komisch. Die Stadt ist heute voll mit denen und alle wollen sie zum Flugplatz...", redet er unbekümmert weiter. "Mhm", antworte ich nur und denke mir meinen Teil. Dieses unliebsame Begrüßungskomitee passt so gar nicht zum sonstigen, sehr gastfreundlichen Verhalten der sympathischen Hildesheimer, von welchem ich mich bei meinem letzten Besuch selbst überzeugen konnte. Immerhin hilft mir der Taxifahrer dabei, mein Gepäck aus dem Kofferraum zu hieven. Ich bedanke mich artig und gehe zur Rezeption des Hotels, die sich inmitten der kleinen, angrenzenden Bäckerei befindet. Hier wiederum wird das nicht unbedeutende Wörtchen "Gastfreundschaft" direkt wieder umso größer geschrieben. Ich informiere die sympathische Verkäuferin an der Theke und sogleich verschwindet diese in einen Nebenraum, um die Chefin über meinen Check-In in Kenntnis zu setzen. Nicht viel später, setzt sich diese auch sogleich an einen kleinen Tisch samt Computer und ruft meine Daten ab. Ich bezahle vorab, erhalte meinen Schlüssel und wir halten noch einen kleinen Plausch über das Mera Luna, seine Besucher und die aktuelle Wetterlage. Die Atmosphäre hier ist durchweg herzlich und familiär. Das war sie schon im Jahr 2014, als ich genau hier zuletzt residierte. Ich ziehe den Koffer wieder hinter mir her, schließe im benachbarten Gebäude die Eingangstür auf und steige die Treppenstufen bis in den dritten Stock nach oben. Ich habe ein recht geräumiges Einzelzimmer, in dem neben einem großen Kleiderschrank, einer Kommode, einem Schreibtisch mit Fernseher und einem Bett auch ein separates Badezimmer mit WC und Dusche zu finden ist. Sehr schön. Direkt beginne ich damit, meine schwarze Festival-Garderobe in den Schrank zu hängen, meine Kulturtasche im Badezimmer auszuräumen und den Rest meiner Habseligkeiten in den Schubladen unterzubringen. Erst als mein Gepäck entleert ist, setze ich mich kurz und lasse die vergangene Reise etwas sacken. Zum Glück ist das Hotel sehr ruhig und gleichzeitig auch zentral gelegen und so gehe ich etwas auf Erkundungstour, auf der ich neben einem Supermarkt auch einen Kiosk und mehrere Imbiss-Restaurants entdecke. Ich nehme mir eine Pizza mit aufs Zimmer, doch leider vergisst der Verkäufer aber, etwas Plastikbesteck beizulegen. Kein Problem, das Personal im "Timphus" leiht mir freundlicherweise welches und so steht meinem Mittagessen nichts mehr im Wege.


Etwa eine Dreiviertelstunde später holt mich Christina dann mit dem Auto ab, welches sie direkt vor dem Hotel parkt. Wieder fängt es zu regnen an, doch das kann die Laune keineswegs trüben. Wir fahren in einen anderen Stadtteil, in welchem zwei Freunde eine Ferienwohnung bezogen haben, begrüßen uns, quatschen etwas und machen uns dann gemeinsam für den ersten Abend fertig. Zu viert geht es dann erstmal zu einer Jugendherberge nahe des angrenzenden Festivalgeländes, in welchem sich die Fahrerin des Wagens für dieses Wochenende einquartiert hat, um letzte Vorbereitungen zu treffen und das Fahrzeug sicher abzustellen. Anschließend steht erstmal einmal ein gewohnt langer Fußmarsch durch einen schier endlos anmutenden Firmenkomplex an. Nach weit über zwanzig Minuten ist der Pfad zum Flugplatz ersichtlich. Den Blick auf das weitreichende Grün gerichtet, reihen wir uns in die noch recht überschaubare Warteschlange an den Kassen ein. Nach der Vorlage unseres Tickets erhalten wir unser Festivalbändchen und können am erraten Gate passieren, wodurch wir den riesigen Campingplatz erreichen. Einige bepflasterte Wege zweigen in unterschiedliche Richtungen zu den Plätzen mit den Wohnmobilen und zahlreichen, bereits aufgebauten Zelten ab. In der Ferne ist schon die imposante Mainstage zu sehen, deren Beleuchtung für den morgigen Tag noch getestet zu werden scheint. Wir halten uns am örtlichen Wochenmarkt auf und schauen uns das Angebot an. Hier gibt es von Getränken, Zigaretten, Proviant und Campingbedarf wirklich alles zu günstigen Preisen. Wir holen eine Runde "Beck's" in Dosen, treffen einige Leute und unterhalten uns. Zwischendrin immer wieder präsent und nie wirklich weg: Regen. Das heutige Programm sieht mit Markus Heitz, Alexander Wohnhaas und Christian von Aster gleich drei verschiedene Lesungen vor, danach verwandelt sich der Hangar traditionell in eine schwarze Disco. Wir stellen uns für die Taschenkontrolle am Hauptportal an und nach einem kurzen Bodycheck dauert es nicht mehr lange, bis wir auf dem Gelände sind. Die starken Wasserfälle, die jetzt beständig immer mehr und mehr werden, schaden dem erdigen Grund erheblich und so finden wir uns schon bald in einem Meer aus Schlamm wieder, das es beschwerlich zu durchschreiten gilt. Demnach gering sind die Besuchermengen, die es uns gleich tun und als wir uns schaulustig Richtung Infield begeben, um die Bühne in näheren Augenschein zu nehmen, bekommen wir die Quittung für unseren leichtsinnigen Wagemut. Jemand aus unserer Gruppe rutscht aus, fällt mit dem Rücken in den Schlamm und verliert dabei seine Brille, die es für uns fortan zwischen nächtlicher Dunkelheit und prasselnden Regenströmen im Licht unserer Handytaschenlampen zu suchen gilt. Leider ohne Erfolg. Nach über einer Stunde geben wir schließlich durchnässt und entnervt auf. Unser eigentliches Vorhaben, der Besuch einer Lesung oder zumindest der des Disco-Hangars, fällt unerwartet und sprichwörtlich ins Wasser. Nachdem wir eine der rar verfügbaren Taxen erhascht haben, geht es für uns erst einmal wieder in die wärmenden Unterkünfte zurück. Schade, aber bald ist schon ein neuer Tag...

Samstag, 12.08.2017 - Mera Luna Festival - Tag I:

Doch auch der neue Tag sieht schon beim ersten Blick aus dem Fenster nicht unbedingt besser aus. Grau in grau. Sehr grau. Dunkelgrau. Jacke, Hose und Schuhe, die ich zum trocknen über Nacht im Badezimmer gelassen habe, sind ebenfalls noch immer genauso nass wie zuvor. Beste Voraussetzungen also, oder? Ich mache mich fertig, bringe das entliehene Besteck zurück in die Bäckerei und mache mich daran, alle örtlichen Taxiunternehmen durchzutelefonieren. Ein Fahrer, der mir zunächst noch zugesagt hatte, meldet sich wenig später zurück und springt ab. Es sei schlicht zu viel zu tun. So zerschlagen sich die sorgsam zurechtgelegten Pläne, meine Begleitungen auf dem Weg einsammeln zu wollen und es geht dann doch Richtung Bahnhof, um mit dem vom Veranstalter organisierten Shuttle-Service zum Flugplatz zu kommen. Nach einer überraschend kurzen Fahrzeit von etwa fünfzehn Minuten, steht der gleiche Marsch wie schon am Vortag an. Die Schlange an der Bändchenausgabe hat sich mehr als verdreifacht. Wie gut, dass wir wenigstens das schon gestern von unserer Liste streichen konnten. Über den Campingplatz geht es dann wieder zum Einlass, an welchem die Kontrollen ob des Andrangs nun etwas länger andauern. Nachdem meine kleine Umhängetasche auf ihren Inhalt geprüft wurde, passiere ich die Schleuse und stehe direkt auf dem Festivalgelände. Es ist soweit: Das Mera Luna 2017 kann beginnen…

Mainstage, 11.00 Uhr - Circus of Fools:


Pünktlich um 11.00 Uhr am grauen Morgen eröffnen "Circus of Fools" die nunmehr siebzehnte Ausgabe des kultigen Festivals. Die junge Metal-Band aus Tübingen konnte sich im Voting des alljährlichen, stark umkämpften Newcomer-Wettbewerbs mit weitem Abstand gegen die Konkurrenz behaupten und seit ihrer Gründung im Jahr 2012 bereits auf einige Veröffentlichungen in Form von Singles und EPs zurückblicken. Kein Wunder also, dass das optisch skurril anmutende Ensemble die Gelegenheit auch sogleich dazu nutzt, um ihr Debüt "Raise The Curtain" einer breiteren Masse vorstellen zu können. Während Nico Staller am Schlagzeug den treibenden Takt vorgibt, versammeln sich auch Bassist Yannick Ninkov, sowie die beiden Gitarristen Dominik Bolter und Julian Langer zum brachialen Opener "Visions Fade" auf den Brettern. Passend zu ihrem thematischen Konzept, sind alle auf der Bühne agierenden Protagonisten in kreative Verkleidungen gehüllt, die einer düsteren Vision des Zirkus zuzuordnen sind. So beschwört Frontmann Tim Strouken die ersten Zeilen etwa mit Gehstock und venezianischer Vogelmaskerade, stimmliche Unterstützung erhält er dabei von Sängerin Carolin Saia, die seit 2017 als neues Mitglied dabei ist. Auch die folgenden Tracks wie "Another World Within" oder "Obsidian Black" heizen die Menge weiterhin stimmungsvoll an und zaubern ein düsteres Varieté aus harten Riffs, knallenden Drums, großer Geste und unterhaltsamer Show. "Wir sind auch leider schon am Ende von unserem Set. Ihr wart geil, wir waren "Circus of Fools". Hier ist noch ein letztes Mal "Ikarus" für euch. Dankeschön, hoffentlich sieht man sich bald mal wieder!", verabschiedet sich der hünenhafte Sänger nach rund zwanzig Minuten im Namen seiner Mitstreiter und gibt anschließend ebenjenen Titel zum Besten. Insbesondere Coen Strouken kann hierbei an der Violine sein volles Potential nahezu ganz ausschöpfen, zur rechten Seite bietet unterdessen eine Artistin ihre Künste am Trapez feil. Unter anerkennendem Applaus verlassen die Musiker aus Baden-Württemberg sodann die Manege. Es soll und wird ganz sicher nicht ihr letzter Auftritt gewesen sein, wie sich deutlich am gehobenen Zuspruch zeigt. Im Gegenteil, mit diesem Set dürften "Circus of Fools" erst recht Einzug auf die Bühnen der schwarzen Szene gehalten haben.

Hangar, 11.20 Uhr - Leichtmatrose:

Im nahtlosen Anschluss geht es dann sogleich in den altehrwürdigen Hangar, der sich praktischerweise nur wenige Meter vom weitläufigen Infield entfernt befindet. Der Einlass hat bereits begonnen, doch noch ist das allgemeine Besucheraufkommen verhältnismäßig gering, sodass ein erfreulich entspannter Ablauf garantiert ist. Für die diesjährige Einweihung der beliebten Zweitbühne hat sich "Leichtmatrose", das ambitionierte Projekt um Gründer und Sänger Andreas Stitz, angekündigt. Der sympathische Münsteraner, der 2007 in Eigenregie erste Songs produzierte und diese auf dem Portal MySpace vorstellte, erregte damit nur wenig später die Aufmerksamkeit der NDW-Ikone Joachim Witt, welcher sich alsbald um die Förderung des Nachwuchskünstlers kümmerte und erste Kontakte zu Plattenfirmen herstellte. In diesem Zuge erschien rund zwei Jahre später das erste Album unter dem Titel "Gestrandet", weitere Veröffentlichungen sollten folgen. Im Jahr 2014 ging es gar als Support des goldenen Reiters mit auf erfolgreiche "Neumond"-Tournee, wodurch Stitz vermehrt Aufmerksamkeit generieren konnte, die ihm auch heute mit großer Sicherheit zugute kommt. Der Platz der Indoor-Location ist trotz der frühen Stunde gut gefüllt und das Publikum sichtlich gespannt. Immerhin bedeutet das Mera Luna für den Matrosen auch gewissermaßen eine Art der Rückkehr, trat dieser doch zuletzt vor acht Jahren hier auf. Nach dem Einstieg mit "Dalai Lama" gibt es unter anderem auch sogleich die neue Single "Jasmin" zu hören, zu der erst jüngst ein eigenes Video veröffentlicht wurde. Mit der besonderen Mischung aus stimmungsvollem Electro, klassischem Chanson und dezentem Pop erschafft man eine einzigartige Dramaturgie, deren Höhepunkt dann mit dem letzten Titel "Hier Drüben Im Graben" erreicht wird. Verständlicherweise kommt der Song hier ohne den markanten Gesang des eigentlichen Duett-Partners Witt aus, was den Gesamteindruck allerdings zu keiner Zeit schmälert und letztlich eine wichtige Message bereithält, die wohl kaum wichtiger als in diesen Tagen sein könnte.

Mainstage, 12.35 Uhr - Unzucht:

Nur wenige Minuten später geht es dann über schlammige Pfade zurück zur Mainstage, vor welcher sich nun schon eine erheblich größere Menge an Besuchern zusammengefunden hat. Wer seinen Blick nun einmal über das weite Gelände schweifen lässt, dürfte dabei recht schnell bemerken, dass sich der Flugplatz in der Zwischenzeit weiterhin erheblich gefüllt hat. Langsam treffen auch die letzten Nachzügler ein, sich vor Getränkeständen und Bühnen einzufinden und das Festival zu beleben. Äußerst verständlich, denn den folgenden Act wollen wohl nur die wenigsten Gäste verpassen. Und so entern die erfolgreichen Senkrechtstarter von "Unzucht" schließlich um die weiter fortgeschrittene Mittagszeit die Bretter, um das Publikum mit ihrem eingängigen Dark-Rock zu beschallen. Die erfolgreichen Hannoveraner scheinen mittlerweile in nahezu jedem Line-Up aller relevanten Festivals vertreten zu sein und bespielen jährlich im Sommer die ganz großen Bühnen. Ein echter Geheimtipp sind die Szene-Lieblinge dabei schon lange nicht mehr und erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit bei Veranstaltern und Fans gleichermaßen. Das mystische "Der Dunkle See" stößt dann auch direkt die schweren Tore in die Welt der unzüchtigen Formation auf: Schlagzeuger Toby Fuhrmann, Bassist Alex Blaschke und Gitarrist Daniel De Clercq leiten den mächtig schleppenden Song instrumental ein, bis Fronter Daniel "Der Schulz" Schulz dann als Letzter hinzutritt, um die ersten Zeilen zu besingen. "Liebe Leute, uns fehlen die Worte. Wir sind froh, wieder hier zu sein. Lass uns feiern!", ruft der Sänger sichtlich gerührt aus, der sich heute vorerst ohne seine obligatorische Wollmütze zeigt. Direkt animiert man die dichten Reihen zum ausgelassenen Klatschen, akustischer "Widerstand" macht sich breit. Die vier Musiker präsentieren im Folgenden vorrangig Lieder ihres neuen Albums "Neuntöter", das erst letzten Sommer erschien. Aber auch einige ältere Hits dürfen keinesfalls fehlen. Lieder wie die ureigene Hymne "Unzucht" oder auch das mitreißende "Deine Zeit Läuft Ab" sind mittlerweile zu echten Klassikern geworden und gehören fest ins Repertoire und die schwarzen Clubs. Auch wenn das energiegeladene Quartett heute leider mit einigen technischen Schwierigkeiten, wie etwa dem Ausfall des Mikrofons, zu kämpfen hat, so wissen sie die jeweiligen Situationen doch stets professionell und charmant zu meistern. Nachdem der Sänger zum Titeltrack des aktuellen Longplayers ein Bad in der Menge genommen hat, wendet er sich mit einer Ansage erneut an das Hildesheimer Publikum. "Das ist der Wahnsinn, vielen Dank! Ihr seid echt der Hammer. Wir lassen alle beim nächsten Song die Sonne scheinen, oder? Was da von oben kommt, ist nur ein bisschen konkretere Luftfeuchtigkeit. Wir brauchen eure Hände als unsere Sonne. Für alle Freunde, die viel zu früh gehen mussten. Lasst sie scheinen und lasst es euch nicht vermiesen. Das ist das Mera Luna!" Das hochemotionale "Nur Die Ewigkeit" leitet mit einem wogenden Meer aus Händen dann das Finale ein, das mit "Engel Der Vernichtung" schlussendlich seinen Gipfel erreicht. Ein weiterer, grundsolider A